Das Wichtigste in Kürze
- Die Luftqualität im Büro hängt vor allem davon ab, wie viel Außenluft pro Person in den Raum kommt. Der CO₂-Gehalt ist dafür ein anerkannter Anzeiger: Unter 1.000 ppm gilt die Luft als hygienisch unbedenklich, zwischen 1.000 und 2.000 ppm als auffällig, über 2.000 ppm als inakzeptabel [2][5].
- Menschen verbringen nach Angaben des Umweltbundesamts im Durchschnitt 80 bis 90 Prozent ihrer Zeit in Innenräumen [1]. Ein großer Teil davon entfällt bei Beschäftigten auf Büro, Besprechungsraum oder Schule.
- Studien zeigen, dass mehr Außenluft und weniger Schadstoffquellen Leistung und Wohlbefinden verbessern können [16][20][21]. Ob CO₂ selbst oder die übrigen Stoffe aus der Atemluft die Ursache sind, ist wissenschaftlich nicht abschließend geklärt [18][19].
- Neben CO₂ zählen Temperatur, Luftfeuchte, Feinstaub und flüchtige organische Verbindungen (VOC) zur Raumluft. Für jede Größe gibt es eigene Orientierungswerte und typische Quellen.
- Einzelne Momentaufnahmen führen leicht in die Irre. Aussagekräftig ist eine Messung über mehrere Tage oder Wochen im genutzten Raum, gefolgt von einer passenden Lüftungsstrategie.
Schlechte Luftqualität im Büro: Wie häufig das Problem ist und wen es betrifft
Wer am späten Vormittag in einen voll besetzten Besprechungsraum kommt, merkt es oft sofort: Die Luft ist „verbraucht“. Die Menschen, die seit einer Stunde darin sitzen, merken es dagegen meist nicht mehr. Genau darin liegt das Problem schlechter Luft im Büro. Sie entsteht schleichend, sie wird von den Anwesenden kaum wahrgenommen, und sie wirkt sich trotzdem auf Konzentration und Wohlbefinden aus.
Der Zeitanteil in Innenräumen ist hoch. Das Umweltbundesamt (UBA) nennt 80 bis 90 Prozent der Lebenszeit, die Menschen im Durchschnitt in geschlossenen Räumen verbringen [1]. Für Beschäftigte in Büros, Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler ist ein großer Teil davon Arbeits- oder Lernzeit in Räumen, die sie sich mit anderen teilen.
Das Institut für Arbeitsschutz der DGUV (IFA) beschreibt, welche Folgen schlechte Raumluft an Arbeitsplätzen haben kann: Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schwindel und Konzentrationsschwäche, mehr Fehlzeiten, geringere Arbeitsgeschwindigkeit und -genauigkeit sowie nachlassende Aufmerksamkeit [12]. Die Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A3.6 „Lüftung“ hält fest: „Erfahrungsgemäß hat eine erhöhte CO₂-Konzentration einen negativen Einfluss auf die Aufmerksamkeitsleistung“ [5].
Wie teuer das werden kann, zeigt eine ältere, aber oft zitierte Untersuchung aus den USA. Milton, Glencross und Walters werteten 2000 die Kurzzeit-Krankmeldungen von 3.720 Beschäftigten eines Herstellers in 40 Gebäuden aus. Bei Büroangestellten in Bereichen mit geringerer Außenluftzufuhr (rund 25 cfm, also etwa 12 Liter pro Sekunde und Person) betrug das relative Risiko für kurze Krankmeldungen 1,53 (95-%-Konfidenzintervall 1,22 bis 1,92) im Vergleich zu Bereichen mit höherer Zufuhr (rund 50 cfm, etwa 24 l/s pro Person). Die Autoren schätzten die zurechenbaren Kosten auf 480 US-Dollar pro Beschäftigtem und Jahr [22]. Die Studie stammt aus einem einzelnen Unternehmen und ist eine Beobachtungsstudie; sie zeigt einen Zusammenhang, keinen Beweis für Ursache und Wirkung.
Betroffen sind nicht nur Büros. Auch Schulen, Hochschulen und Kitas haben hohe Personendichten auf wenig Fläche. Das UBA empfiehlt dort eigene Lüftungskonzepte (dazu weiter unten) [14].
Woraus Raumluft besteht und warum CO₂ ein Anzeiger ist
Raumluft ist eine Mischung aus Außenluft und allem, was im Raum dazukommt. Für die Bewertung im Büro sind fünf Größen besonders wichtig: CO₂, Temperatur, Luftfeuchte, Feinstaub und flüchtige organische Verbindungen (VOC).
CO₂: kein Schadstoff im Büro, aber ein guter Anzeiger für Lüftung
Die Außenluft enthält derzeit im weltweiten Monatsmittel rund 426 ppm CO₂ (Juli 2026, vorläufiger Wert der US-Behörde NOAA) [23]. Jeder Mensch im Raum atmet zusätzlich CO₂ aus. Gleichzeitig gibt er Feuchtigkeit und Geruchsstoffe ab, sogenannte Bioeffluenten. Wird nicht genug Außenluft zugeführt, steigen all diese Werte gemeinsam an.
Deshalb gilt der CO₂-Gehalt als Maß für die Lüftung. Die ASR A3.6 formuliert es so: Sind Personen die bestimmende Ursache für Stofflasten im Raum, „ist die CO₂-Konzentration ein anerkanntes Maß für die Bewertung der Luftqualität“ [5]. Auch die DGUV-Information „Klima im Büro“ beschreibt CO₂ als „Indikator für verbrauchte Luft“ [10]. Wichtig: CO₂ zeigt an, ob genug gelüftet wird. Es sagt nichts über Stoffe, die nicht vom Menschen stammen, etwa Ausdünstungen aus Möbeln oder Feinstaub von außen.
Abbildung 1: Warum CO₂ als Anzeiger für die Lüftung dient. Eigene Darstellung nach ASR A3.6 [5] und DGUV-Information 215-520 [10].
Temperatur und Luftfeuchte
Die Temperatur bestimmt das Wohlbefinden oft stärker als jede andere Größe. Die DGUV-Information 215-520 nennt für Büroräume eine Lufttemperatur von mindestens 20 °C; als behaglich gelten 22 bis 24 °C. Nach ASR A3.5 „Raumtemperatur“ soll die Lufttemperatur 26 °C nicht überschreiten. Darüber sind zusätzliche Maßnahmen vorgesehen, ab 30 °C müssen wirksame Maßnahmen ergriffen werden, und über 35 °C ist der Raum nach ASR A3.5 grundsätzlich nicht als Arbeitsraum geeignet [8].
Bei der Luftfeuchte ist die Lage weniger eindeutig, als viele denken. Die ASR A3.6 nennt nur Obergrenzen, und zwar abhängig von der Temperatur: höchstens 80 Prozent relative Feuchte bei 20 °C, 70 Prozent bei 22 °C, 62 Prozent bei 24 °C und 55 Prozent bei 26 °C [5]. Die Raumluft braucht laut ASR A3.6 üblicherweise nicht befeuchtet zu werden. Die DGUV hält fest, dass es „keinen unteren Richtwert für die relative Luftfeuchte in Räumen von Arbeitsstätten“ gibt und dass „trockene Luft allein im Allgemeinen nicht zu gesundheitlichen Problemen führt“ [9]. Raumlufttechnische Anlagen mit Befeuchtung werden häufig auf etwa 30 Prozent ausgelegt, ein Auslegungswert, den die DGUV mit Verweis auf die Norm DIN EN 16798-1 nennt [9][15]. Klagen über trockene Luft können nach DGUV ganz unterschiedliche Ursachen haben und sollten in der Gefährdungsbeurteilung untersucht werden [9].
Feinstaub im Innenraum
Feinstaub im Innenraum hat zwei Herkünfte. Ein Teil kommt mit der Außenluft durch Fenster und Lüftungsanlagen herein. Ein anderer Teil entsteht im Raum selbst. Das UBA nennt als Quellen unter anderem Rauchen, Kerzen, Staubsaugen ohne Feinstfilter, Bürogeräte, Kochen und Braten sowie offene Kamine [13]. Je kleiner die Partikel sind, desto tiefer gelangen sie in die Atemwege. Nach Darstellung des UBA hat die Weltgesundheitsorganisation keine Konzentration gefunden, unterhalb derer keine schädigende Wirkung zu erwarten ist. Einen Richtwert für Feinstaub in Innenräumen gibt es nicht; erhöhte Konzentrationen gelten als „hygienisch unerwünscht“, die Belastung soll so gering wie möglich sein [13].
Für Laserdrucker und Kopierer gibt die DGUV vorsichtige Entwarnung: Moderne Geräte setzen kaum messbare Mengen an Gefahrstoffen wie Ozon frei, die Staubemissionen bestehen vor allem aus Papierstaub [10].
VOC: Ausdünstungen aus Material und Nutzung
Flüchtige organische Verbindungen stammen aus Bodenbelägen, Möbeln, Farben, Klebstoffen, Reinigungsmitteln und Duftstoffen. Für die Summe dieser Stoffe (TVOC) hat das UBA 2007 ein fünfstufiges Bewertungskonzept veröffentlicht [3]:
| Stufe | TVOC in mg/m³ | Bewertung nach UBA |
|---|---|---|
| 1 | bis 0,3 | hygienisch unbedenklich |
| 2 | über 0,3 bis 1 | hygienisch noch unbedenklich, sofern keine Richtwerte für Einzelstoffe überschritten sind |
| 3 | über 1 bis 3 | hygienisch auffällig |
| 4 | über 3 bis 10 | hygienisch bedenklich |
| 5 | über 10 | hygienisch inakzeptabel |
Tabelle 1: TVOC-Stufen nach Umweltbundesamt (2007) [3].
Dieses Konzept setzt eine Laboranalyse voraus. Einfache Sensoren in Raumluftmessgeräten erfassen VOC meist als Summensignal oder Index. Sie zeigen Veränderungen gut an, etwa nach dem Reinigen oder nach dem Aufstellen neuer Möbel. Eine Einstufung nach den UBA-Stufen ersetzen sie nicht. Eine VOC-Messung im Innenraum nach Laborstandard ist dann sinnvoll, wenn es einen konkreten Anlass gibt, zum Beispiel Geruch nach einer Renovierung. Die DGUV betont, dass die Belastung mit Stoffen in Büros „im Allgemeinen sehr gering“ ist und eine messtechnische Abklärung nicht immer zielführend sei [10].
Die Größen im Überblick
| Größe | Was sie anzeigt | Orientierung | Quelle |
|---|---|---|---|
| CO₂ | Ob genug Außenluft pro Person ankommt | unter 1.000 ppm unbedenklich, 1.000–2.000 ppm auffällig, über 2.000 ppm inakzeptabel | AIR/UBA [2], ASR A3.6 [5] |
| Lufttemperatur | Thermischen Komfort, Überhitzung | Büro mindestens 20 °C, möglichst nicht über 26 °C | DGUV 215-520 mit ASR A3.5 [8] |
| Relative Luftfeuchte | Feuchtelasten, Behaglichkeit | Obergrenzen je nach Temperatur (z. B. 55 % bei 26 °C); kein unterer Richtwert | ASR A3.6 [5], DGUV [9] |
| Feinstaub | Partikel von außen und aus Innenquellen | kein Innenraum-Richtwert; so gering wie möglich | UBA [13] |
| VOC (TVOC) | Ausdünstungen aus Material, Reinigung, Nutzung | bis 0,3 mg/m³ unbedenklich (Laboranalyse) | UBA [3] |
Tabelle 2: Raumluftgrößen, ihre Aussage und die zugehörigen Orientierungswerte.
Was CO₂ und Lüftung mit Leistung zu tun haben: die Studienlage
Dass Lüftung die Arbeitsleistung beeinflusst, ist gut belegt. Wie stark und über welchen Mechanismus, ist dagegen umstritten. Ein ausgewogener Blick auf die wichtigsten Studien:
Lüftung und Schadstoffquellen. Wargocki und Kollegen stellten 1999 in einem echten Büro einen 20 Jahre alten Teppich als verdeckte Schadstoffquelle hinter eine Trennwand. 30 Frauen arbeiteten jeweils 265 Minuten mit und ohne Quelle. Mit Quelle schrieben sie 6,5 Prozent weniger Text, berichteten häufiger über Kopfschmerzen, und der Anteil der Unzufriedenen mit der Luft stieg von 15 auf 22 Prozent [20]. Seppänen, Fisk und Lei werteten 2006 zahlreiche Labor- und Feldstudien gemeinsam aus. Sie fanden typischerweise 1 bis 3 Prozent bessere Leistung je 10 l/s mehr Außenluft pro Person. Der Effekt war unterhalb von 20 l/s pro Person am größten und statistisch gesichert bis etwa 15 l/s pro Person; über 45 l/s pro Person war er kaum noch messbar [21].
CO₂ und Entscheidungsleistung. Satish und Kollegen setzten 2012 22 Teilnehmende, überwiegend Studierende, in einer büroähnlichen Kammer jeweils 2,5 Stunden lang 600, 1.000 und 2.500 ppm CO₂ aus. Lüftung und Temperatur blieben gleich, nur reines CO₂ wurde zugegeben. Bei 1.000 ppm sanken sechs von neun Bewertungsskalen eines Entscheidungstests signifikant, bei 2.500 ppm sieben. Die Autoren selbst nennen einige Effekte so groß, dass sie „fast unglaubwürdig“ erscheinen, und fordern Wiederholungsstudien [17]. Allen und Kollegen untersuchten 2016 24 Büroangestellte an sechs Tagen unter verschiedenen Bedingungen. An Tagen mit geringer VOC-Belastung und doppelter Außenluftmenge lagen die Testwerte im Mittel 101 Prozent höher als unter „konventionellen“ Bedingungen. Je 400 ppm mehr CO₂ sanken die Werte im statistischen Modell um rund 21 Prozent. Einschränkungen: kleine Stichprobe, Laborbüro, Finanzierung durch eine Zuwendung des Industriekonzerns United Technologies [16].
Widersprüchliche Ergebnisse. Zhang, Wargocki, Lian und Thyregod setzten 2017 25 Personen jeweils 255 Minuten verschiedenen Bedingungen aus. Wurde reines CO₂ auf 1.000 oder 3.000 ppm zugegeben, zeigten sich keine signifikanten Effekte auf wahrgenommene Luftqualität, Beschwerden oder Leistung. Stieg das CO₂ dagegen auf 3.000 ppm, weil weniger gelüftet wurde und sich die übrigen Ausdünstungen der Menschen anreicherten, nahmen Kopfschmerzen, Müdigkeit und Schläfrigkeit zu, und die Leistung sank [18]. Snow und Kollegen fanden 2019 bei rund 2.700 ppm reinem CO₂ keinen direkten Leistungsabfall, wohl aber das Ausbleiben des üblichen Übungseffekts [19].
Was daraus folgt. Für die Praxis ist der Streit weniger entscheidend, als er klingt. In einem normal genutzten Büro steigt CO₂ fast nie allein, sondern gemeinsam mit Feuchte und Bioeffluenten. Ein hoher CO₂-Wert zeigt also zuverlässig an, dass zu wenig Außenluft ankommt, und das ist der Hebel, den die Studien zu Lüftung und Leistung gemeinsam stützen. Unsicher ist, wie groß der Effekt in einem konkreten Büro ist. Die genannten Prozentwerte lassen sich nicht direkt auf ein Unternehmen übertragen.
| Studie | Teilnehmende, Dauer | Was variiert wurde | Ergebnis | Einschränkung |
|---|---|---|---|---|
| Wargocki et al. 1999 [20] | 30, je 265 Min. | Schadstoffquelle an/aus | 6,5 % weniger Text mit Quelle | Ein Büro, nur Frauen |
| Seppänen et al. 2006 [21] | Auswertung vieler Studien | Außenluftrate | 1–3 % je 10 l/s/Person | Gepoolte Schätzung |
| Satish et al. 2012 [17] | 22, je 2,5 Std. | reines CO₂ 600–2.500 ppm | Entscheidungsleistung sinkt | Studierende, sehr große Effekte |
| Allen et al. 2016 [16] | 24, 6 Tage | CO₂, VOC, Außenluft | bessere Werte bei mehr Luft, weniger VOC | Laborbüro, kleine Stichprobe |
| Zhang et al. 2017 [18] | 25, je 255 Min. | reines CO₂ vs. Bioeffluenten | nur Bioeffluenten wirken | Laborbedingungen |
Tabelle 3: Ausgewählte Studien zu Lüftung, CO₂ und Leistung.
Folgen und typische Fehler
Die Folgen schlechter Luft zeigen sich selten als klarer Einzelfall. Eher entsteht ein Muster: nachmittägliche Müdigkeit, Kopfschmerzen in bestimmten Räumen, Klagen über „stickige“ Luft oder über Wärme im Sommer. Das IFA nennt diese Beschwerden und Fehlzeiten ausdrücklich als mögliche Folgen [12]. Wer sich mit Müdigkeit durch schlechte Luft im Büro beschäftigt, findet auf der Seite für Büros weitere Hinweise zu typischen Situationen. Bei Beschwerden ist aber immer zu bedenken, dass Müdigkeit und Kopfschmerz viele andere Ursachen haben können.
Fünf Fehler kommen in der Praxis immer wieder vor:
- Nach Gefühl lüften. Wer im Raum sitzt, gewöhnt sich an die Luft. Mehrere Studien deuten darauf hin, dass Leistungseinbußen auftreten können, bevor die Anwesenden die Luft als schlecht empfinden (zusammengefasst bei Snow et al.) [19].
- Einmal messen und abhaken. Ein Messwert um 9 Uhr in einem leeren Raum sagt nichts über die Besprechung um 14 Uhr (siehe Abbildung 3).
- Nur auf CO₂ schauen. CO₂ zeigt die Lüftung an. Überhitzung, Feinstaub von außen oder Ausdünstungen neuer Möbel bleiben dabei unsichtbar.
- Dauerkipp statt Stoßlüftung. Ein dauerhaft gekipptes Fenster ist keine Stoßlüftung. Die ASR A3.6 beschreibt für Büros stattdessen kurze, intensive Stoßlüftung in regelmäßigen Abständen [6].
- Befeuchten ohne Anlass. Befeuchter müssen nach DGUV hygienisch einwandfrei betrieben werden; dauerhaft zu feuchte Luft überschreitet schnell die ASR-Obergrenzen [5][9].
CO₂-Grenzwert im Innenraum: Was die Regeln verlangen
Allgemeine Information, kein Rechtsrat (Stand: Oktober 2026).
Ein gesetzlicher CO₂-Grenzwert für Innenräume im Sinne eines festen Höchstwerts existiert für Büros nicht. Die Arbeitsstättenverordnung verlangt im Anhang Nummer 3.6, dass in Arbeitsräumen „ausreichend gesundheitlich zuträgliche Atemluft“ vorhanden ist (ArbStättV, Anhang) [4]. Wie das konkret aussieht, beschreibt die ASR A3.6 „Lüftung“ (Ausgabe Januar 2012, zuletzt geändert 2018) [7]:
| CO₂ in ppm | Einstufung (AIR/UBA) | Maßnahmen nach ASR A3.6 |
|---|---|---|
| unter 1.000 | hygienisch unbedenklich | keine weiteren Maßnahmen, sofern die Nutzung keinen Anstieg über 1.000 ppm erwarten lässt |
| 1.000 bis 2.000 | hygienisch auffällig | Lüftungsverhalten prüfen und verbessern, Lüftungsplan aufstellen, Außenluftzufuhr erhöhen; Maßnahmen in der Gefährdungsbeurteilung dokumentieren |
| über 2.000 | hygienisch inakzeptabel | weitergehende Maßnahmen erforderlich, z. B. verstärkte Lüftung oder weniger Personen im Raum |
Tabelle 4: CO₂-Bewertung nach Ausschuss für Innenraumrichtwerte [2] und ASR A3.6, Tabelle 1 [5].
Die Einstufung des Ausschusses für Innenraumrichtwerte stammt aus dem Jahr 2008 und gilt für Innenräume allgemein [2]. Die ASR A3.6 übernimmt dieselben Schwellen für Arbeitsstätten und verknüpft sie mit Maßnahmen [5]. Messungen sind nach der ASR „im Regelfall“ nicht erforderlich, sondern nur bei begründetem Verdacht auf zu hohe Konzentrationen [5]. Wer die Grenzen dauerhaft im Blick behalten möchte, findet unter CO₂-Messung und CO₂-Ampel einen Überblick über die technische Umsetzung.
Abbildung 2: CO₂-Bewertungsbereiche. Daten: AIR/UBA [2], ASR A3.6 [5]; Außenluft: NOAA, globales Monatsmittel Juli 2026 [23].
Luftqualität messen: wo, wie hoch und wie lange
Eine gute Messung beantwortet eine klare Frage, etwa: „Reicht die Lüftung im Besprechungsraum bei voller Belegung?“ Wer die Luftqualität messen will, sollte vier Punkte beachten.
Messort. Die ASR A3.6 beschreibt für CO₂-Messungen in Räumen bis 50 m² Grundfläche in der Regel eine Messstelle in etwa 1,50 m Höhe und 1 bis 2 m Abstand von den Wänden. In größeren Räumen können mehrere Messstellen nötig sein. Die Messstelle soll in der Aufenthaltszone liegen, aber mit genug Abstand zu Personen, damit die Atemluft das Ergebnis nicht direkt verfälscht [5]. Ungünstig sind Plätze direkt am Fenster, über der Heizung, in praller Sonne oder neben dem Drucker.
Bedingungen. Laut ASR A3.6 wird unter üblichen Nutzungsbedingungen und mit der üblichen Personenbelegung gemessen; vorher wird der Raum arbeitsüblich gelüftet [5]. Eine Messung in der Ferienzeit oder am Freitagnachmittag bildet den Alltag nicht ab.
Dauer. Die ASR bewertet bei der Einzelfallprüfung den Momentanwert [5]. Für die Frage, wie sich ein Raum im Alltag verhält, reicht ein einzelner Wert jedoch nicht. CO₂ steigt mit jeder Person und fällt nach dem Lüften schnell wieder ab. Erst über mehrere Tage oder Wochen zeigen sich Muster: welche Räume, welche Uhrzeiten, welche Jahreszeit. Für Schulen empfiehlt das UBA ausdrücklich, 1.000 ppm als Mittelwert über eine Unterrichtseinheit zu betrachten; kurzzeitige Spitzen von zum Beispiel 1.500 ppm gelten dort als akzeptabel [14]. Auch das IFA weist auf diesen Unterschied hin: Momentanwert im Büro, Mittelwert im Bildungsbereich [12].
Mehrere Größen. Wer neben CO₂ auch Temperatur, Feuchte, Feinstaub und VOC aufzeichnet, kann Ursachen besser trennen. Ein Beispiel: Steigen Feinstaubwerte immer dann, wenn gelüftet wird, kommt die Belastung wahrscheinlich von außen. Steigen sie beim Drucken oder Reinigen, liegt die Quelle im Raum.
Abbildung 3: Warum Stichproben täuschen. Schematische Darstellung ohne Messdaten; Bewertungsbereiche nach AIR/UBA [2] und ASR A3.6 [5].
Abbildung 4: Ablauf einer aussagekräftigen Raumluftmessung. Eigene Darstellung; Messort nach ASR A3.6 [5].
Lüften nach CO₂: Strategien für Büro und Schule
Es gibt drei grundlegende Wege, die Luftqualität im Büro zu verbessern: Quellen verringern, richtig lüften und bei Bedarf technisch nachrüsten. Sie ergänzen sich.
Quellen verringern
Weniger Schadstoffe im Raum bedeuten weniger Lüftungsbedarf. Das zeigt der Teppich-Versuch von Wargocki und Kollegen [20]. Praktisch heißt das: emissionsarme Materialien bei Renovierung und Einrichtung, Reinigungsmittel sparsam und ohne Duftstoffe, Drucker in eigene Räume, keine Kerzen oder Duftzerstäuber. Die DGUV empfiehlt bei konkreten Belastungen, die Quelle zu finden und zu beseitigen, statt nur zu messen [10].
Fensterlüftung nach Regeln
Die ASR A3.6 nennt für die Stoßlüftung Anhaltswerte: im Büroraum nach 60 Minuten, im Besprechungsraum nach 20 Minuten. Die Mindestdauer hängt vom Temperaturunterschied und vom Wind ab: im Sommer bis zu 10 Minuten, im Frühling und Herbst 5 Minuten, im Winter 3 Minuten [6]. Querlüften über gegenüberliegende Fenster beschleunigt den Luftaustausch. Diese Werte sind Anhaltspunkte. Ein voll besetzter kleiner Raum braucht mehr Luft als ein großzügiges Einzelbüro.
Lüften nach CO₂ statt nach Uhr
Feste Intervalle sind einfach, passen aber nicht immer zur Belegung. Lüften nach CO₂ heißt, den Messwert als Auslöser zu nutzen: Steigt der Wert in Richtung 1.000 ppm, wird gelüftet. Für ältere Gebäude ohne Lüftungsanlage empfiehlt das UBA in Bildungsgebäuden ausdrücklich sensorgesteuerte CO₂-Ampeln, die anzeigen, wann die Konzentration in einen kritischen Bereich kommt [14]. Das Prinzip lässt sich auf Büros übertragen.
Mechanische und bedarfsgeführte Lüftung
Wo Fensterlüftung an Grenzen stößt, etwa wegen Lärm, Sicherheit oder hoher Belegung, helfen Lüftungsanlagen. Das UBA hält für Schulen fest, dass Fensterlüftung allein unter den gegenwärtigen Randbedingungen nicht ausreicht, um während des Unterrichts eine gute Raumluft sicherzustellen [14]. Eine bedarfsgeführte Lüftung regelt die Luftmenge nach Messwerten wie CO₂: viel Luft, wenn viele Menschen im Raum sind, wenig Luft bei leerem Raum. Gegenüber einer Anlage, die dauerhaft mit voller Luftmenge läuft, muss so bei Leerstand weniger Luft bewegt und erwärmt werden. Die Norm DIN EN 16798-1 liefert dafür die Planungsgrundlagen zu Raumluftqualität, Temperatur, Licht und Akustik [15]. Hinweise zur Umsetzung finden Sie unter Bedarfsgeführte Lüftung nach CO₂.
| Strategie | Stärken | Grenzen | Geeignet für |
|---|---|---|---|
| Stoßlüftung nach Zeitplan | einfach, ohne Technik | passt nicht zur tatsächlichen Belegung; Energieverlust im Winter | Einzel- und Kleinbüros |
| Lüften nach CO₂-Anzeige | reagiert auf Belegung; macht Luft sichtbar | Menschen müssen reagieren; nur CO₂ im Blick | Besprechungsräume, Klassenzimmer |
| Lüftungsanlage mit festem Volumenstrom | gleichmäßige Luftzufuhr, unabhängig vom Verhalten | Planung und Wartung; Energie bei Leerstand | Großraumbüros, Neubau |
| Bedarfsgeführte Lüftung | Luftmenge folgt Bedarf; spart Energie bei Leerstand | Sensoren und Regelung müssen gepflegt werden | Räume mit wechselnder Belegung |
Tabelle 5: Lüftungsstrategien im Vergleich. Eigene Einordnung auf Grundlage von ASR A3.6 [6] und UBA [14].
Luftqualität in der Schule
Für die Luftqualität in Schulen gelten dieselben CO₂-Bereiche, aber eine andere Bewertungsweise. Das UBA empfiehlt 1.000 ppm als Mittelwert über eine Unterrichtseinheit, kurze Spitzen sind akzeptabel. Es empfiehlt Stoßlüften in den Pausen und während des Unterrichts sowie CO₂-Ampeln in Gebäuden ohne Lüftungsanlage [14]. Mehr zu Schulen und Hochschulen finden Sie im Bereich Bildung.
Wie Nebatic dabei unterstützt
Nebatic misst die Raumluft dauerhaft und raumweise. Das Gerät Nebatic Core erfasst CO₂, Feinstaub, VOC, Temperatur, Luftfeuchte, Licht und Schall; Nebatic AirSense erfasst CO₂, Feinstaub, VOC, Temperatur und Luftfeuchte. Beide werden über WLAN verbunden. In der Plattform sehen Sie Live-Werte und Verläufe je Raum, Auffälligkeiten und Hinweise zu den Messwerten sowie Berichte. Vorhandene Sensoren, Zähler und Gebäudesysteme lassen sich einbinden. Eine Übersicht bieten die Nebatic Geräte. Wer Feinstaub im Innenraum gemeinsam mit Energie und Betrieb betrachten möchte, findet das unter Ganzheitliches Gebäudemonitoring.
Wer zunächst wissen möchte, wie es um die Luftqualität im Büro steht, kann die Raumluftqualität messen lassen: Nebatic misst über einen vereinbarten Zeitraum und wertet die Daten mit Empfehlungen aus, auch als Vorher-nachher-Messung, etwa vor und nach einer Änderung der Lüftung. Bedarfsgeführte Steuerungsansätze entwickelt Nebatic gemeinsam mit vorhandenen Anlagen und Fachbetrieben. Nebatic stellt keine Diagnosen und ersetzt keine Laboranalyse von Einzelstoffen.
Grenzen und Risiken
Messgeräte und Lüftungskonzepte können viel, aber nicht alles. Die wichtigsten Grenzen:
- Keine Diagnose. Kopfschmerzen, Müdigkeit oder gereizte Schleimhäute können viele Ursachen haben. Wer Beschwerden hat, sollte sich an eine Ärztin oder einen Arzt wenden; im Betrieb sind Betriebsärztin oder Betriebsarzt und die Fachkraft für Arbeitssicherheit die richtigen Ansprechpersonen. Die DGUV empfiehlt, beide von Anfang an einzubinden und Beschwerden systematisch zu erfassen, etwa mit Fragebögen [11].
- Sensoren sind keine Laboranalyse. Ein VOC-Summensignal zeigt Veränderungen, benennt aber keine Einzelstoffe. Bei konkretem Verdacht, etwa Geruch nach Renovierung, gehört die Untersuchung in die Hände eines akkreditierten Labors oder Sachverständigen.
- CO₂ zeigt nur die Lüftung an. Ein niedriger CO₂-Wert bedeutet nicht, dass die Luft frei von Feinstaub oder Schadstoffen ist.
- Studienergebnisse sind nicht übertragbar. Die Prozentwerte aus Laborstudien sagen nichts Verlässliches über ein bestimmtes Büro aus [16][17][18].
- Technik braucht Fachleute. Änderungen an Lüftungsanlagen gehören zu Planern und Fachbetrieben; Feuchteschäden und Schimmel zu Sachverständigen; Sicherheitsfunktionen wie Brandmelde- oder Gaswarnanlagen ersetzt ein Raumluftmonitoring nicht.
- Rechtliche Fragen. Ob in einem Betrieb Pflichten aus Arbeitsstättenverordnung und ASR erfüllt sind, klären Gefährdungsbeurteilung, Fachkraft für Arbeitssicherheit und gegebenenfalls Rechtsberatung.
Häufige Fragen
Welcher CO₂-Grenzwert gilt im Innenraum?
Einen festen gesetzlichen Grenzwert gibt es nicht. Maßgeblich sind die Einstufung des Ausschusses für Innenraumrichtwerte und die ASR A3.6: unter 1.000 ppm unbedenklich, 1.000 bis 2.000 ppm auffällig, über 2.000 ppm inakzeptabel [2][5]. In Arbeitsstätten verlangt die ASR A3.6 ab 1.000 ppm Lüftungsmaßnahmen und ab 2.000 ppm weitergehende Maßnahmen.
Macht schlechte Luft im Büro müde?
Müdigkeit wird in Studien und von der DGUV als mögliche Folge schlechter Raumluft beschrieben [12]. In einem Laborversuch nahmen Müdigkeit und Schläfrigkeit zu, als sich bei geringer Lüftung die Ausdünstungen der Anwesenden anreicherten [18]. Müdigkeit kann aber viele andere Ursachen haben. Bei anhaltenden Beschwerden ist ärztlicher Rat der richtige Weg.
Wie oft sollte man im Büro lüften?
Die ASR A3.6 nennt als Anhaltswerte eine Stoßlüftung im Büro nach 60 Minuten und im Besprechungsraum nach 20 Minuten, im Winter für mindestens 3, im Frühling und Herbst 5 und im Sommer bis zu 10 Minuten [6]. Genauer ist das Lüften nach CO₂-Messwert.
Wo und wie lange sollte man die Luftqualität messen?
Nach ASR A3.6 in etwa 1,50 m Höhe, 1 bis 2 m von den Wänden, in der Aufenthaltszone und nicht direkt neben Personen, unter üblicher Belegung [5]. Für ein realistisches Bild empfiehlt sich eine Messung über mehrere Tage bis Wochen.
Wie hoch sollte die Luftfeuchtigkeit im Büro sein?
Für Arbeitsstätten gibt es keinen unteren Richtwert [9]. Die ASR A3.6 nennt Obergrenzen abhängig von der Temperatur, zum Beispiel 70 Prozent bei 22 °C und 55 Prozent bei 26 °C [5]. Befeuchtungsanlagen werden häufig auf etwa 30 Prozent ausgelegt [9].
Woher kommt Feinstaub im Innenraum?
Teils von außen, teils aus Quellen im Raum. Das UBA nennt unter anderem Rauchen, Kerzen, Staubsaugen ohne Feinstfilter, Bürogeräte und Kochen [13]. Einen Innenraum-Richtwert gibt es nicht; die Belastung soll so gering wie möglich sein.
Ist eine VOC-Messung im Innenraum sinnvoll?
Sensoren zeigen Veränderungen der VOC-Belastung im Verlauf. Für eine Bewertung nach den TVOC-Stufen des UBA ist eine Laboranalyse nötig [3]. Sie lohnt sich bei konkretem Anlass, etwa nach Renovierung oder bei Geruchsbeschwerden.
Gelten für die Luftqualität in Schulen andere Werte?
Die CO₂-Bereiche sind dieselben. Das UBA empfiehlt für Klassenräume aber, 1.000 ppm als Mittelwert über eine Unterrichtseinheit zu betrachten; kurze Spitzen von etwa 1.500 ppm gelten als akzeptabel [14].
Quellen
- Umweltbundesamt (2024): Innenraumluft 2024 – Messen, Bewerten und Gesundes Wohnen. https://www.umweltbundesamt.de/innenraumluft-2024
- Umweltbundesamt / Ausschuss für Innenraumrichtwerte (Stand 04.07.2022; CO₂-Bewertung von 2008): Hygienische Leitwerte für die Innenraumluft. https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/4031/bilder/dateien/hygienische_leitwerte_0.pdf
- Umweltbundesamt (2007): Hygienic guide values for TVOC in indoor air (TVOC-Stufen). https://umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/4031/bilder/dateien/tvoc_level_20210728_en.pdf
- Verordnung über Arbeitsstätten (ArbStättV), Anhang, Nr. 3.5 und 3.6. https://www.gesetze-im-internet.de/arbst_ttv_2004/anhang.html
- Ausschuss für Arbeitsstätten / BAuA (2012, geändert 2018): ASR A3.6 Lüftung, Abschnitt 4 Luftqualität (inkl. Tabelle 1 und 2), Textfassung BGN Branchenwissen. https://vorschriften.bgn-branchenwissen.de/daten/tr/asr_a3_6/4.htm
- Ausschuss für Arbeitsstätten / BAuA (2012, geändert 2018): ASR A3.6 Lüftung, Abschnitt 5 Freie Lüftung (Stoßlüftung), Textfassung BGN Branchenwissen. https://vorschriften.bgn-branchenwissen.de/daten/tr/asr_a3_6/5.htm
- Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA): Technische Regeln für Arbeitsstätten (ASR) – Übersicht und Ausgabestände. https://www.baua.de/DE/Angebote/Regelwerk/ASR/ASR.html
- DGUV (Ausgabe Dezember 2025): DGUV Information 215-520 Klima im Büro, Kapitel 1 Fragen zur Lufttemperatur (mit Zitaten aus ASR A3.5). https://vorschriften.bgn-branchenwissen.de/daten/dguv/215_520/1.htm
- DGUV (Ausgabe Dezember 2025): DGUV Information 215-520 Klima im Büro, Kapitel 2 Fragen zur Luftfeuchte. https://vorschriften.bgn-branchenwissen.de/daten/dguv/215_520/2.htm
- DGUV (Ausgabe Dezember 2025): DGUV Information 215-520 Klima im Büro, Kapitel 5 Fragen zur Luftqualität. https://vorschriften.bgn-branchenwissen.de/daten/dguv/215_520/5.htm
- DGUV (Ausgabe Dezember 2025): DGUV Information 215-520 Klima im Büro, Kapitel 8 Vorgehensweise bei Beschwerden. https://vorschriften.bgn-branchenwissen.de/daten/dguv/215_520/8.htm
- Institut für Arbeitsschutz der DGUV (IFA): Raumluftqualität in Innenräumen. https://www.dguv.de/ifa/praxishilfen/innenraumarbeitsplaetze/raumluftqualitaet/
- Umweltbundesamt (2017): Feinstaub in Innenräumen. https://umweltbundesamt.de/themen/gesundheit/umwelteinfluesse-auf-den-menschen/innenraumluft/feinstaub-in-innenraeumen
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